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Ankuendigung Kickerturnier LMS Dyp Nord November 2009

Plakat LMS DYP Nord November 2009

Am 07.11.09 findet in der Billard-Gallerie in Kiel ab 14:00 Uhr unser nächstes LMS DYP Nord statt. Es wird auf 3 Hohlstangen-Tischen gespielt. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir versuchen bis 22:00 Uhr fertig zu sein Zwinkern Ihr könnt auch bis zu 2-3 Stunden später als 14 Uhr noch mitspielen, und startet dann mit der gleichen Punktzahl, wie der schlechteste Spieler bis dato.

Ergebnisse der früheren LMS-DYPs

Bis dann
Christian
www.kickerliganord.net

Zahlende Mitglieder und VIP-Karten in der Billard Galerie

Am 12. September 2009 wurden folgende Vereinbarungen zwischen der Billard Galerie und dem TFVSH geschlossen:

  • Donnerstag und Freitag werden von allen Kicker-Spielern als Nutzungsgebühr für die Tische 1.50 Euro eingezogen.
  • Spieler mit einer für das Kickern freigeschaltete VIP-Karte spielen Donnerstag und Freitag kostenlos.
  • Der Gewinn von Donnerstag und Freitag geht nach Abzug der Mehrwertsteuer zu 2/3 an den TFVSH.
  • 1/3 des Gewinns vom Donnerstag und Freitag behält die Billard Galerie.
  • Spieler mit einer für das Kickern freigeschalteten VIP-Karte spielen an allen anderen Tagen für den halben Preis (2 Euro pro Stunde). Die VIP-Karte ist hierbei ausdrücklich übertragbar in dem Sinne, dass nur einer bei den Spielern dabei sein muss, der dann später seine Karte zückt und dann quasi für alle den halben Preis zahlt.
  • Der Ligaspieltag am Montag bleibt kostenlos. Termine sind vorher in dem Kalender der Billard-Galerie einzutragen. (Dies gilt ganz besonders für verschobene Termine!)
  • Der TFVSH versendet monatlich die Namen der zahlenden Mitglieder des TFVSH an die Billard Galerie, so dass die betreffenden Spieler ihre für das Kickern freigeschaltete VIP-Karte in der BG entsprechend beantragen bzw. verlängern können.
  • Verbandsmitgliedschaft im TFVSH

    Im folgenden nun das Mitgliedsformular des Tischfussball Verbands Schleswig-Holstein e.V. und die dazugehörige Vereinssatzung. Fragen zu der Verbandsmitgliedschaft bitte an mich. Abgeben könnt ihr die unterschriebenen Formulare auch bei mir. Jeder Schleswig-Holsteiner kann Mitglied werden (sofern er nicht bereits in einem anderen Landesverband Mitglied ist). Hierbei könnt ihr auch selbst bestimmen, ob ihr ein zahlendes Mitglied werden wollt oder nicht. Alle Mitglieder können an den zukünftigen Landesmeisterschaften Schleswig-Holstein (Auswahlturnier für die Deutschen Meisterschaften) teilnehmen. Auch nichtzahlende Mitglieder sind uns wichtig, da die Mitgliederzahlen der verschiedenen Landesverbände später vom DTFB ausgewertet werden und verschiedene Auswahlkriterien beeinflussen. Konkrete Details zu den Vergünstigungen bei zahlender Mitgliedschaft folgen. Grundsätzlich gilt aber:

  • Günstigere Spielbedingungen in der Billard Galerie Kiel
  • Verminderte Startgelder bei Turnieren des TFVSH
  • Veränderte Zahlungsmodalitäten in der Billard Galerie Kiel

    In Zukunft treten folgende Vereinbarungen in Kraft:

    • An allen Tagen in der Woche ausser Donnerstag und Freitag sind 4,- Euro pro Stunde für die normale Nutzung der Kickertische zu entrichten. Ausnahme ist hier der Liga-Montag: Hier ist die Nutzung eines Kickertisches fuer die Ligaspiele frei.
    • Am Donnerstag und Freitag finden normalerweise Spiele in größerer Runde statt. Hier kostet das Tischfussball-Spielen 1,50 Euro pro Person für den gesamten Abend. Das Geld wird von der Billard Galerie eingezogen und wird mit der normalen Rechnung bezahlt. Der Tischfussball Verband Schleswig Holstein (TFVSH) wird an diesen Einnahmen beteiligt, um Turniere zu finanzieren.
    • Verbandsmitglieder des TFVSH können für 25,- Euro im Jahr eine Clubmitgliedskarte der Billard Galerie erwerben. Für diese Clubmitglieder werden dann vergünstigte Spielbedingungen angeboten. Die Clubmitgliedskarte muss aber in jedem Fall vorgezeigt werden! Die 25,- Euro gehen vollständig an den Tischfussball Verband Schleswig Holstein, der damit in Kooperation mit der Billard Galerie zukünftige Turniere finanziert. Clubmitglieder bekommen ausserdem eine Ermässigung bei den
      Startgeldern zu den Turnieren des TFVSH.

    Der Norden rockt die 2. Bundesliga

    Das Beste zuerst:
    WIR (also der TFC-Kiel) sind Gruppenerste der Gruppe A und haben alle unsere Teambegegnungen bislang gewonnen. Die beiden Teams aus Hamburg spielen ebenfalls ganz vorne mit. So sind Hinkelsteine Hamburg Gruppenerste in der Gruppe B und Maschinerie auf Platz 3 der Gruppe A. Allerdings ist die Vorrunde noch nicht ganz beendet! Bislang dominiert der Norden sozusagen die 2. Bundesliga Smiling Mal ein ganz anderes Nord-Süd-Gefälle.... Klatschen



    Zum Event:
    Es fand statt in der Illtalhalle von Illingen (Hüttigweiler) im Saarland in gut 750 Kilometer Entfernung zu Kiel. Dies bedeutet gut 9 Stunden Fahrzeit mit korrekt programmiertem Navi und 12 Stunden mit verwirrtem Navi und ebensolchen Fahrern samt mitbeförderten und extrem aufgeheiterten Klugscheißern Lachend Ich bin in weiser Voraussicht selbstverständlich lieber am Tag vorher geflogen Engel Für unsere restlichen 6 Mannschaftsmitglieder war die Anreise am Freitag in der Nacht.

    Illingen ist ein relativ kleines Nest mit Null UMTS- und mangelhafter GPRS/EDGE Abdeckung, so dass eine direktere Online-Berichterstattung meinerseits nicht möglich war. Und auch der DTFB war davon offenbar betroffen und konnte seine Webseite nicht zeitnahe mit Ergebnissen aktualisieren.

    Betreten haben wir die Sporthalle am Samstag gegen 11 Uhr. Es standen ca. 24 Tische drin (Haelfte Leonhart/Haelfte Tecball). Die haben wir erst mal eifrig bespielt, die meisten von uns standen das erste Mal an diesen Tischen, die im Vergleich zu dem von uns gewohnten Lehmacher P4P Schwächen aufweisen (mehr dazu unten).

    Nach einer kleinen Eröffnungszeremonie traten dann 23 Mannschaften (Kickernation Stuttgart fehlte), aufgeteilt in 2 Gruppen gegeneinander an. Wir stecken in der Gruppe A und an dem Wochenende waren am Samstag 4 und am Sonntag 3 Teambegegnungen für uns angesetzt. Dies bedeutet, dass wir in unserer Gruppe noch gegen weitere 4 Mannschaften an dem letzten Final-Wochenende im September zu spielen haben, um die Vorrunde komplett abzuschließen. Im KO-System treten dann die 4 ersten jeder Gruppe gegeneinander an und die ersten 3 Mannschaften steigen dann wohl in die 1. Bundesliga auf. Wir allerdings in keinem Fall, da wir mit einer Wildcard angetreten sind. Alle Daten zu den Mannschaften und den Spielern, sowie Begegnungen und Tabellen sind hier: http://www.dtfb.de/index.php?option=com_tsleague&Itemid=120

    Zum Modus:
    Fuer jede Teambegegnung war ca. 2 Stunden Zeit. In der Regel reichten uns aber 90 Minuten. In dieser Zeit wurden insgesamt 16 Spiele (8 Doppel und 8 Einzel) ausgespielt. Die Hälfte der Spiele auf dem Tecball und die andere Hälfte auf dem Leonhart. Ein Tisch ist jeweils Heimtisch für jede Mannschaft (Heimtisch wird zu Beginn ausgelost). An seinem Heimtisch hat die Heimmannschaft jeweils Einwurf. Jedes Spiel besteht aus nur einem Gewinnsatz, der bis 6 Tore gespielt wird. Bei einem Stand von 5:5 gilt das Spiel als unentschieden. Für ein gewonnenes Spiel gibt es 2 und fuer ein Unentschieden 1 Punkt. Insgesamt sind also 32 Punkte pro Teambegegnung zu holen gewesen. Ab 17 Punkte war die Begegnung dann also für ein Team gewonnen, es wurden aber trotzdem alle Spiele ausgespielt, weil es auch auf Punkte-Differenzen später für die Tabelle ankommt.
    Jedes Team benennt 6 Spieler und weitere 2 Auswechselspieler und danach treten nach einem definierten System diese Spieler in den 8 Doppeln und 8 Einzeln gegeneinander an. 2 der 6 Spieler müssen nur Doppel spielen, die restlichen 4 Spieler jeweils 2 Doppel und 2 Einzel. (Siehe auch abfotografierte Spielpläne). 2 Spieler dürfen im gesamten Verlauf der Spiele ausgewechselt werden, auch innerhalb eines Spiels nach einem erzielten Tor. Wir haben von der Auswechselung allerdings keinen Gebrauch gemacht. Bei uns hat reihum immer mal einer fuer die komplette Begegnung ausgesetzt.
    Kleines Fazit dazu: Der Modus macht Spaß. Alle spielen irgendwie gegen alle. Und die Möglichkeit auf Unentscheiden spielen zu können ist auch irgendwie ne faire Sache.

    Zum Spiel-Niveau aus unserer Sicht:
    Wir haben an diesem Wochenende gegen 7 Mannschaften gespielt. Alle bis auf eine Mannschaft haben absolut sauber gespielt. Das hat alles sehr viel Spaß gemacht! Michi fühlte sich bislang unterfordert. Und das trifft es in der Tat ganz gut. Es sind sicherlich vereinzelt mal gute bis stärkere Spieler dabei gewesen aber im Prinzip war das bislang ein eher durchschnittliches Niveau, so dass alle unsere Liga-Mannschaften dort eine gute Chance haben, Spiele zu gewinnen. Wir haben alle unsere 7 Begegnungen bislang gewonnen und sind Gruppenerste. Ich muss aber einschränkend feststellen, dass wir sicher noch auf insgesamt stärkere Teams treffen werden. Zum Beispiel sind da unter anderem noch Begegnung mit den Teams aus Hamburg und Karlsruhe aus unserer Gruppe offen. Die werden sicherlich spannend und werden Michi mehr fordern. Zustimmend

    Wie haben wir uns aufgestellt:
    Wir haben eigentlich bei jeder Team-Begegnung alle Paarungen durchgetauscht. Jeder hat mal mit jedem gespielt. Alle mal Einzel, oder auch mal nur Doppel oder mal als Ersatzspieler zugeschaut und angefeuert. Das hat sich durchaus bewährt und es war fair fuer alle. Allerdings hat Michi schon drauf geachtet, dass in jeder Paarung auch ein Spieler war, der vorne normalerweise die nötigen Nerven hat und treffen kann. Das war auch gut so. Super Job Michi!
    Unser Fokus war ganz klar auf "Spaß haben und sauber spielen" ausgerichtet und weniger auf Spielen fuer die Statistik und dem Hecheln nach der besten Punktdifferenz. Selbstverständlich wollten wir aber auch gewinnen. Haemisch Zwinkernd Aber schließlich haben wir eine Wildcard, so dass es für uns vorerst eben um nichts geht und wir ohne besonderen Druck spielen können.

    Zum Kickern als Mannschaftssport:
    Das war fuer viele von uns das erste Mal, dass sie in einem Team von mehreren Spielern kickern. Normalerweise kickert man auf Turnieren alleine oder bestenfalls mit seinem Doppelpartner. Im Team zu spielen ist nochmal was komplett anderes, was großen Spaß macht! Fuer das Team zu spielen, Teamgeist zu zeigen. Im Team zu gewinnen. Das hat was! Die Erinnerungen daran werden sicherlich um einiges nachhaltiger sein. Das ist sehr positiv!

    Zum Rundherum:
    Gut organisiertes Event. Vernünftige Spielbedingungen. Alles klappte reibungslos. Sehr angenehme Atmosphäre unter den Teams. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Danke an die Veranstalter!
    Kleine Kritik 1: Wir wurden 2 mal seitens der Turnierleitung verwarnt, weil alle Spieler unseres Teams ihre Taschen (mit Bändern, Pronto, Handschuhe, Wertsachen) in der Nähe der Tische deponiert haben. Es sollen aber nach den Wünschen des Ausrichters immer nur die gerade am Tisch aktiven Spieler ihre Taschen neben den Tischen haben. Die zusehenden und damit passiven Spieler der beteiligten Teams sind somit dazu aufgefordert ihre Taschen vom Boden zu entfernen. OK! Darüber kann man durchaus geteilter Meinung sein. Wir finden das etwas kleinlich, und es bedeutet für die Spieler halt eine ständige Rennerei und dass ggf. ihre Wertsachen unbeaufsichtigt herumliegen. Auf der einen Seite will der Veranstalter einen "sauberen" Innenraum um Kickern besser als "Sport" zu repräsentieren, aber auf der anderen Seite müssen die "Sportler" auch perfekte Bedingungen zum Ausüben ihres "Sports" haben. Und dazu gehört eben auch, dass man sich auf seine zu bestreitenden Spiele konzentrieren und nicht ständig in Sorge um die Tasche sein will und diese erst holen zu müssen, sobald man dran ist. Aber egal, wenn das vom Ausrichter unbedingt so gewünscht wird, dann muss das bitte auch öffentlich angesagt werden und die gleichen Pflichten fuer alle gelten! Da fühlten wir uns zunächst etwas unfair behandelt.
    Kleine Kritik 2: Die Online-Tabellen auf der DTFB-Seite sollte man entweder zeitnahe pflegen oder es besser ganz bleiben lassen und die Ergebnisse in einem Rutsch 2-3 Tage später eintragen. Und nicht so wie jetzt den Stand von 17:00 Uhr vom Samstag eintragen und dann bis Mittwoch nicht aktualisieren (Hieran war sicherlich auch die schlechte Netzabdeckung in Illingen mit Schuld, aber an den 3 darauf folgenden Werktagen hätte ich mir dann doch eine schnellere Aktualisierung erwünscht).

    Zu den ITSF-Regel:
    Da wir bei uns alle nach den P4P-Regeln spielen hier die wichtigsten oder bemerkenswertesten Unterschiede zu den ITSF-Regeln, die mir am Wochenende so aufgefallen sind.

    Auf der 5er beim Einwurf/Auflegen:

    • Einwurf entfällt (Kein Einwurfsloch).
    • Auflegen auf die mittlere Figur. Warten auf das OK von Gegenüber. Danach wird der Ball weiterhin auf der eigenen 5er geführt und nach Abgabe des Balles von der mittleren Figur auf eine beliebige andere Figur auf der Mitte darauf achten, dass der Ball sich noch mindestens eine Sekunde unter der eigenen 5er befindet. Ob der Ball dabei in Ruhe oder in Bewegung ist, ist dabei egal.
    • Es ist erlaubt, auf der Mitte 2 mal mit dem Ball gegen die Bande zu spielen. Mit der dritten Berührung des Balls mit der Bande muss aber zwingend unmittelbar der Pass erfolgen (und zwar besser an der Bande entlang, denn sonst gibt es eventuell Diskussion). Die meisten kannten diese Regel offenbar nicht!

    Im Spiel:

    • Ein Ball der den Tisch verlässt, wird von demjenigen Torwart wieder ins Spiel gebracht, dessen Seite nicht die hauptsächliche Energie auf den Ball gebracht hat, die zum Verlassen des Tisches geführt hat.
    • Bleibt der Ball tot irgendwo anders als zwischen den 5er-Stangen liegen, bekommt immer derjenige Torwart den Ball in dessen Hälfte der Ball liegt. Bei toten Bällen zwischen den 5er-Stangen wird quasi das Auflegen in der Mitte wiederholt.
    • Springt der Ball "aus dem Spielfeld" raus und berührt zum Tisch gehörende Teile (z.b. Toroberseite) nur einmal und fällt unmittelbar danach wieder ins Spielfeld zurück, so wird weitergespielt. Berührt der Ball zum Tisch gehörende Teile zweimal, so ist der Ball raus!
    • Es ist erlaubt 2 Timeouts in einem Ballwechsel zu nehmen
    • Der letzte und entscheidende Satz muss mit 2 Toren Abstand gewonnen werden (Bei einem Sieg mit 5 Toren reicht also der Endstand 5:4 im letzten Satz nicht aus. Es wird dann z.b. bis 6:4 gespielt. Es gibt allerdings eine Obergrenze bei 8 Toren. Wer diese zuerst erreicht hat also gewonnen. Also ist beim 8:7 das Spiel entschieden)

    Zu den Tischen (Leonhart/Tecball):
    Wir sind das Spielen an Lehmacher P4P-Tischen gewohnt. Hier daher einige Bemerkungen zu unserer ersten Begegnungen mit den ITSF-Tischen in der 2. Bundesliga:

    • Alle Tische standen auf einem Hallenboden der bei starken Stangen-Bewegungen ohne Anschlagen leider sehr mitschwamm, was teilweise zu einem irritierenden Wackeln der Tische führte.
    • Hinzukommt, dass bei einigen Tischen nicht alle Schrauben genügend fest gezogen waren
    • Die Tore sind minimal kleiner als beim P4P
    • Der Sound (oder besser das Scheppern) beim Wiederaustreten von aus dem Tor rausgesprungenen Bällen hört sich ziemlich exakt so an, als hätte man den Pfosten getroffen. -> Diskussion ob der Ball nun drin war oder nicht sind vorprogrammiert, hielten sich aber in Grenzen
    • Die Torwärte stehen in beiden Modellen direkt im Tor,sehr kurz vor der Torlinie, daran muss sich der Verteidiger erst gewöhnen, da dadurch folgende Veränderungen eintreten:
      a) Das Spielfeld ist physikalisch kürzer und somit ändert sich das Timing aller Schüsse gegen die hintere Bande. Ball läuft schneller raus.
      b) Der Torwart muss in ungewohnter Weise ganz an den Puffer fahren, um in die Ecken zu kommen

    Leonhart:
    Positiv:

    • Kommt mir ein Tick solider als der Tecball vor

    Negativ:

    • Andere Puppen. Spieleigenschaften sicher weitestgehend identisch zu Tecball/P4P aber eben andere und somit etwas worauf man sich zumindest schonmal rein optisch umstellen muss
    • Dunkle Innenbanden in der gleichen Farbe wie das Spielfeld. Der Ball soll sich so vermutlich besser von der Innenbande abheben, aber wir fanden es einfach nur dunkler als das traditonelle P4P-Weiß und somit weniger übersichtlich, kontrastlos und besonders bei schlechten Lichtverhältnissen gewöhnungsbedürftig.

    Tecball:
    Positiv:

    • Näher am P4P als der Leonhart. Daher insgesamt weniger Umstellung erforderlich

    Negativ:

    • Weniger stabil/solide als der P4P. Wackelt leichter. Spielt sich irgendwie weicher. Nicht so präzise wie ein P4P

    Ausblicke zur Tischtechnik:

    • Es stand ein neues Leonhart-Tischmodell in der Halle. Dieses ist blau und hat wohl verbesserte Stangen/Lager. Vom Korpus ist mir bis auf die Farbe, den bis oben hochgezogenen Füssen und dem neuen Ballrücklauf-System keine Veränderung aufgefallen. Spieleigenschaften waren nahezu identisch zum altem Leonhart. Die Stangen sind allerdings extrem leichtläufig gewesen
    • Klaus Gottesleben hatte ein Prototyp für einen neuen Soccerball dabei. Dieser ist dunkelrot, ist aus Urethan, geht also vom Härtegrad und der Unverwüstlichkeit deutlich in Richtung Fireball/Tornado Ball, ist aber etwas griffiger und langsamer als diese. Und er rollt vermutlich präzise geradeaus, egal wie alt er ist ... (Ein Traum) Smiling
    • Es wurde ein Griffwechsel-System angekündigt, das es ermöglicht auf allen am Markt verfügbaren Stangen schnell seine eigenen Griffe zu fixieren. Wenn dieses System sich in der Praxis bewährt, ist das sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Mit dieser Technik wären auch individuelle Griff-Formen die den eigenen Spielstil speziell unterstützen denkbar. Zum Beispiel speziell geformte Griff-Flächen, die den Jet in der Ausführung beschleunigen etc ...
    • Die Visionen von Klaus Gottesleben gehen aber eigentlich noch weiter: Er träumt von Tischen mit genormten Stangenlager-Arretierungen, die es den Spielern ermöglicht Stangen schnell zu wechseln. Hiermit wären individuelle Stangen und Figurenbestückungen denkbar, was die Innovation und eventuell die bessere Vermarktung/Akzeptanz durch die Industrie beschleunigen könnte. Stangen aus extrem leichten Materialen, verschiedene Figuren auf den Stangen (z.B. Fireball-Figuren in der Mitte, Soccer-Figuren auf der Dreier) wären denkbar. Momentan geht das rein aus Kosten- und Praxis-Gründen nicht, aber wenn jeder seine Stangen mitnehmen und überall spielen kann, ist jeder auch eventuell bereit, mehr für seine Stangen zu bezahlen (was natürlich die Industrie freut). Bis dahin wirds aber sicher noch eine längere Zeit dauern und es wird viel Normierung nötig werden .... aber dann heißt es vielleicht irgendwann "Ich hab die gleiche 5er wie Fred" .... Zwinkern

    So ich hoffe in dem Text ist für jeden einiges an Information drin. Falls noch Ergänzungen/Vertiefungen erwünscht sind, mir bitte Bescheid geben.
    Christian

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