Vorschlag eines Auf- und Abstieg-Modells

Im folgenden zur Diskussion ein Vorschlag zur Spielereinstufung bzw. zum Auf- und Abstieg eines Liga-Spielers.
Aufstieg zur SpielstufeBei über % gewonnener Spiele
6> 85%
5> 75%
4> 60%
3> 35%
2> 20%
Abstieg auf SpielstufeBei unter % gewonnener Spiele
5< 80%
4< 70%
3< 55%
2< 30%
1< 15%
  • Der Spieler muss mindestens 10 auswertbare Liga-Spiele gespielt haben
  • Doppel und Einzel sind gleichberechtigte Liga-Spiele und es wird ein Gesamtdurchschnitt aus diesen berechnet. Dieser Gesamtdurchschnitt aller Spiele eines Spielers wird momentan als: "Gesamt Gewinn-Quote" bei jedem Liga-Spieler angezeigt.
  • Man kann maximal um eine Stufe auf- oder absteigen, mit Ausnahme vom Aufstieg in die Klassen 1 bis 4. Hier sind Aufstiege über 2 Stufen hinweg möglich

Kommentare

Bild von Henning

Für mich machen die

Für mich machen die unterschiedlichen Prozente je nach Spielklasse auch keinen Sinn. Wir haben doch die Klassen und damit Tore vor eingeführt, um schwächeren Spielern eine realistische Chance zu geben Spiele zu gewinnen. Meiner Meinung nach funktioniert das gerade auch ganz gut, ich glaube in diesem Jahr kann jeder Spieler jeden Spieler in der Liga schlagen (mit den entsprechenden Toren vor). Für mein Verständnis wäre es also der Idealfall, dass die Gewinnchancen vor jedem Spiel bei 50% liegen. Daraus folgere ich, es nur Sinn macht jemanden hoch oder runter zu stufen, wenn er deutlich mehr oder weniger als 50% seiner Spiele gewinnt. Wo da die Linie zu ziehen ist, kann man diskutieren, ich würde die Drittellösung vorschlagen.

Christian Du hast das soweit

Christian Du hast das soweit richtig wiedergegeben. Der Aufstieg um 2 Stufen sollte max. bis in Stufe 4 erfolgen, also von Stufe 3 max. auf 4.
Zu Gero, ich denke die von mir vorgeschlagenen % Zahlen sind nicht so schlecht ( sicher kann man drüber sprechen ), weil man eine 5 oder 6 nicht geschenckt kriegen sollte. Ferner bewegt man sich z.B. in Stufe 5 zwischen 70% bis 85%. Also nur im vergleich zum Aufstieg oder Stufe halten dreht es sich um 5%, ansonsten hat man 15%.

Den 5% Bereich zum

Den 5% Bereich zum Spielstufe halten meinte ich ja... das ist doch zu klein, oder versteh ich grad was falsch?! Auch den Aufstiegsbereich bei einer 2 oder 3 finde ich etwas merkwürdig - bei weniger als der Hälfte an gewonnenen Spielen schon aufsteingen?? Wie soll das gerechtfertigt sein? ... Die Leistung ist dann doch insgesammt eher schlecht als gut - ... oder wie... Kopfkratzend

Bild von Christian

Rein mathematisch betrachtet

Rein mathematisch betrachtet ist der Vorschlag mit den verschiedenen Prozenten und den dazu zugeordneten Spielstufen nach einigem Nachdenken meinerseits vermutlich nicht der beste Vorschlag.
Dazu mal ein Beispiel: Man stelle sich vor alle Liga-Spieler sind auf gleichem sehr spielstarkem Niveau. D.h. Stufe 4,5 oder höher. Zwangsläufig muss jemand verlieren.... Die Chance bei gleich guten Gegnern zu gewinnen oder zu verlieren sollte bei statistischen 50% liegen. Demzufolge können alle Spieler über die gesamte Saison gesehen keine besseren Quoten als 50% erreichen. Dummerweise würden ALLE Spieler nach vorliegendem Modell auf Dauer auf Stufe 3 zurückfallen, was sicherlich nicht ihrem tatsächlichem Niveau entspricht.

Darum ist es vermutlich besser die 50% als entscheidende Marke anzunehmen und zu sagen: Alle Spieler die mit einer sehr viel höheren Quote (sagen wir mal ab z.b. 65-70%) spielen, steigen maximal eine Spielstufe auf und alle Spieler mit einer sehr viel geringeren Quote (vielleicht 40%) steigen maximal eine Spielstufe ab.

Bild von Christian

Was mir zu dem gerade

Was mir zu dem gerade dargelegten "50%-Modell" noch einfällt: Entscheidend bei einem "guten" Spieler und seiner Einstufung ist ja nicht nur dass er nur "gut" spielt (also mit einer erfolgreichen Quote über 50%), sondern dass er dies eben sehr konstant tut. Also über viele Spiele hinweg. Daher sollte man vielleicht eher die Anzahl der "Quotenspiele" mit den Spielstärken-Stufen verknüpfen.

Zum Beispiel in dieser Form (die konkreten Zahlen sind natürlich noch variabel festzulegen):
- Aufstieg Stufe 2->3 bei Gewinnquote > 70% für die letzten 5 Spiele
- Aufstieg Stufe 3->4 bei Gewinnquote > 70% für die letzten 10 Spiele
- Aufstieg Stufe 4->5 bei Gewinnquote > 70% für die letzten 15 Spiele (Goaliewar ausgenommen)
- Aufstieg Stufe 5->6 bei Gewinnquote > 70% für die letzten 20 Spiele (Goaliewar ausgenommen)

- Abstieg Stufe 6->5 bei Gewinnquote < 40% für die letzten 5 Spiele
- Abstieg Stufe 5->4 bei Gewinnquote < 40% für die letzten 10 Spiele
- Abstieg Stufe 3->2 bei Gewinnquote < 40% für die letzten 15 Spiele
- Abstieg Stufe 2->1 bei Gewinnquote < 40% für die letzten 20 Spiele

Somit wäre auch gesichert, dass man z.b. Stufe 5 und 6 zu "billig" kriegt. Die hohen Stufen können in diesem Modell sehr viel schneller absteigen, aber das spornt dann die guten Spieler an auch in jedem Spiel wirklich alles zu geben, denn andernfalls droht der Abstieg Smiling

Dieses Modell würde übrigens eine wesentliche Neuerung reinbringen: Alle Spieler könnten mitten in der Saison auf- und absteigen. Man hätte eine hohe Dynamik in den Spielstufen aller Spieler. Das könnte die Liga eventuell sehr viel interessanter und spannender machen, weil alle Spieler ständig im Auf- bzw. Abstiegs-Wahnsinn stecken, was den Druck noch erhöht Smiling Z.b. können sich die guten Spieler nicht auf ihrer Spielstufe ausruhen. Sie müssen ständig "ackern" um ihrer Einstufung wirklich gerecht zu bleiben. Natürlich verlangt so etwas auch höhere administrative Sorgfalt. Jeder Spieler bzw. Kapitän muss sich ständig über die aktuellen Spielstärken informieren, weil die von Spieltag zu Spieltag unterschiedlich sein können....
Ich kann das hier auf der Webseite zwar transparent darstellen, aber der Spielbogen vor Ort muss halt korrekt ausgefüllt und die Tore richtig vorgestellt werden. Über Sanktionen bei Spielen mit falschen Handicap muss auch nachgedacht werden. Dies kann vielleicht sogar soweit gehen, dass ganze Disziplinen nicht gewertet werden und Spieltag-Ergebnisse total umkippen. Wie weit wir das treiben wollen müssen wir dann festlegen....

Ich denke dass wir einfach die Statistiken weiter beobachten und die Resultate am Ende der Saison hernehmen und sie genau analysieren, um dann ein geeignetes Model zu wählen und es mit sinnvollen Zahlenwerten parametrisieren.

Bild von Henning

Das ist ja total poco

Das ist ja total poco loco!
1. Um es genau zu handhaben, müssten Spieler dann sogar innerhalb eines Spieltages auf- bzw. absteigen -> das ist praktisch sicherlich nicht umzusetzen
2. Kommt es ja jetzt schon dazu, dass Spieler nicht genau wissen welche Spielklasse sie haben und dadurch kommt es zu fehlerhaftem Torevorsprung. Das wird sicherlich vermehrt auftreten, wenn sich die Spielstufe auch noch innerhalb der Saison ändert. Evt. ist das für die Spieler, die hier regelmäßig reinschauen noch denkbar, aber alle anderen verlieren doch den Durchblick.
3. Damit wird es noch viel mehr zur Glückssache wer gewinnt, dann kommt es auch noch drauf an, zu welchem Zeitpunkt man im Jahr gegen wen spielt.

Bild von Christian

Zu 1. Das würde man

Zu 1. Das würde man natürlich ausschliessen. Spielereinstufungen sind an einem Spieltag konstant. Und können sich erst nach dem Spieltag ändern.
Zu 2. Ja es kommt jetzt schon dazu. Und daher muss es dafür auch eine Bestrafung geben. Wie gesagt: Annulierung des entsprechenden Spiels im Nachhinein zu Ungunsten des Teams dass sich beim Handicap geirrt hat. Ausserdem gibt es den Kapitän. Von dem kann man erwarten das er vor dem Spieltag hier reinschaut oder sich anderweitig die Spielereinstufungen seiner Mannschaft besorgt. Dirk hat auch angeregt, dass man die Spielereinstufungen inkl. Spielbogen postalisch an jeden Kapitän vor dem Spieltag versenden kann.
Zu 3. Find ich nicht. Ich finde dass es lediglich spannender wird. Es wäre einfach mehr Bewegung in der Liga. Man spielt nicht nur um den Endsieg für sein Team, sondern man spielt auch um seine eigene Einstufung und zwar in jedem Spiel. Kann das denn keine Motivation sein? Ist es den Leuten letztendlich egal wie sie eingestuft sind? Hat die Einstufung dann überhaupt noch seine Berechtigung?

Die Bereitschaft sich ein wenig um den Ligabetrieb zu kümmern scheint irgendwie total verkümmert zu sein bei den Spielern hab ich den Eindruck. Ok es kommt eigentlich nur aufs Kickern an. Aber wenn ich in der Liga mitspiele, interessiert mich doch zumindestens welche Einstufung man selber hat und versucht sie zu verbessern bzw. zu halten. Gehts da nur mir so? Was geht denn in den anderen Köpfen vor? Warum spielt ihr in der Liga mit? Im Vordergrund soll natürlich der Spass stehen. Aber dann kommt doch sofort: Sich Messen mit dem Gegner und sich zu verbessern.

Bild von Henning

Moin Christian, aber das

Moin Christian,
aber das würde ja bedeuten, dass du die Einstufung mitten in der Saison ändern willst, oder verstehe ich das Falsch?

Bild von Christian

Ja du hast Recht. Bitte den

Ja du hast Recht. Bitte den Text nochmal lesen. Ich hab das noch mehr ausformuliert.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto reizvoller finde ich die Idee mit den dynamischen Spielstufen. Zustimmend

3tel Einteilung? Ich finde

3tel Einteilung?

Ich finde generell das man nicht von 1 auf 2 aufsteigen sollte, wenn man 21 % der Spiele gewonnen hat... die Zahl rechtfertigt einen Aufstieg nicht. Mehr als die Hälfte sollte schon sein um aufzusteigen, egal von welcher Stufe... grad mit dem Punkte vorstellen ist es in manchen Fällen sehr verfälschend...

Moin! Ich finde die Auf und

Moin!

Ich finde die Auf und Abstiegsregelung etwas zu heftig und irgendwie unlogisch - diese Saison hat jede Mannschaft doch nur 8 Ligaspiele... oder sind die 10 auswertbaren Ligaspiele etwa einzelne Spiele wie Doppel, GW oder Einzel?... die 3tel Einteilung fand ich sinniger bis 5, ab Aufstieg zur 6 dann 3/4 gewonnen und Abstieg von 6 auf 5 bei mehr als 49% verloren...

... wie bist du eigentlich auf die Zahlen gekommen?

Beste Grüße

Bild von Christian

Also mit Spiele sind nicht

Also mit Spiele sind nicht die Spieltage sondern die einzelnen Doppel und Einzel gemeint.
Die Prozentzahlen sind natuerlich noch diskussionswürdig. Momentan stammen diese
von Dirk. Wir haben ja nun die Möglichkeit mit den Statistiken die Liga im Laufe dieser
Saison auszuwerten und dann vernünftige Prozentzahlen zu ermitteln.

... denke auch, die Zahlen

... denke auch, die Zahlen sollten nochmal überdacht werden... der Bereich, indem man seine Spielstärke hält ist mit 5 % deutlich zu klein!

Bild von Christian

Es kann sein, dass ich noch

Es kann sein, dass ich noch ein Übertragungsfehler im Modell habe. Am besten sagt Dirk nochmal was dazu, ob ich das alles richtig interpretiert habe. Eventuell hat er sich das noch anders gedacht. Aber grob stimmt die Richtung.

Bild von Fabian S.

ich find es gut,dann bin ich

ich find es gut,dann bin ich nä saison ne 3.Kidding

Bild von Christian

Natürlich passen wir die

Natürlich passen wir die Prozentzahlen genau so an dass du bei deiner Einstufung bleibst. Also < 62% steigt auf 3 ab Haemisch Zwinkernd

Dynamische Spielstufen, die

Dynamische Spielstufen, die sich nach jedem Spieltag ändern können, könnte die Antwort auf meinen Frust sein!!! Super Idee!
Aber bei falscher Spielstärkenangabe, bei der man sich zumeist nur um eine Stufe höher oder tiefer verschätzt hätte, brauch man doch nicht gleich das ganze Spiel annullieren. Es würde doch auch reichen, dem betreffenden Spieler im Rückspiel oder beim Aufeinandertreffen in der nächsten Saison die entsprechende Anzahl des zu hoch angegebenen Torvorsprungs von der aktuellen Spielstärke einfach abzuziehen.
Falls jemand seine Spielstärke zu hoch angibt und damit weniger Torvorsprung bekommt oder gar dem Gegner ein Tor mehr zubilligt, hat Pech gehabt und sich sofort selbst bestraft.
Natürlich müssten die Verfehlungen irgendwie gespeichert werden. Hierbei ensteht entweder dem Kapitän oder der Spielauswertung auf dieser Seite mehr Arbeit.

Je mehr ich über dynamische

Je mehr ich über dynamische Einstufungen nachdenke, umso chaotischer wird das für mich... halte die Idee für ungut. Bin dagegen.

Bild von Christian

Was ist denn diese

Was ist denn diese 3tel-Regelung? Kann die mal jemand aufschreiben, damit ich mir was darunter vorstellen kann?

weniger als 1/3 der Spiele

weniger als 1/3 der Spiele gewonnen - Abstieg

mehr als 2/3 gewonnen - Aufstieg

dazwischen - Klassenerhalt

Für den Aufstieg auf 6 dann heftiger - 3/4 oder 4/5 gewonnene Spiele, abstieg von 6 auf 5 dann auch heftiger - weniger als 3/4 oder 4/5 gewonnen - Abstieg... Hier könnte man sich noch andere Zahlen überlegen.

Für den Bereich bis 5 finde ich das optimal - der 50/50 Schnitt muss deutlich unter oder überschritten werden um ne Veränderung der Spielstufe zu bewirken - die 6 ist hammerhart zu erreichen... ist übersichtlich und für jeden nachvollziehbar... und - der Aufstieg und Abstieg ist für jede Stufe bis 6 gleich gewichtet, was meiner Meinung nach weniger verfälschend ist.

Wenn man jetzt z.b. gegen einen frisch abgestiegenen 3er Spielt und man selber grade frisch zur 5 oder sogar 6 aufgestiegen ist, ist das nach der dynamischen Regelung tatsächlich Glück, wann man gegen wen spielt da die dauernd wechselnden Einstufungen im Extremfall das Handicap zu sehr verfälscht... Wir sollten das Tore vorstellen wegnehmen - dann wäre die dynamische Geschichte für mich prinzipiell nachvollziebar.

Bild von Christian

Ok und wieviele Spiele

Ok und wieviele Spiele willst du zur Bewertung heranziehen? Bzw. wie oft soll neu eingestuft werden?

Und ich glaube auch nicht dass bei der dynamischen Regelung ständig die Einstufungen wechseln. Bzw dass dich das so stark betrifft. Momentan haben wir maximal Spieler der Stufe 5. Und die müssen erstmal 10 Spiele unter 40% Quote spielen um abzusteigen. Wobei 10 und 40 nur ein Vorschlag war, dass kann man ja auch noch so anpassen, dass die Dynamik nicht zu hoch wird.
Die meisten Spieler sind wohl auf Stufe 4. Und die müssten 15 Spiele lang eine schlechte Quote spielen. Auch das könnte man noch anpassen. An einem Spieltag spielt ein Spieler im Schnitt 4 Spiele. So stark fluktuiert also die Spielstufe nicht. Jedenfalls nicht in den hohen Stufen.

Bei den niedrigen Stufen ist in der Tat mehr Bewegung beim Aufsteigen, aber das liegt doch in der Natur der Sache,
denn in diesen Stufen machen die Spieler nunmal die größen Sprünge bzw. lernen in kurzer Zeit viel dazu.
Mein Modell trägt dem Rechnung! Ich denke dass man mein Modell mit etwas Fingerspitzengefühl bei den Prozenten und der Anzahl der betrachteten Spiele sehr gut der Realität anpassen kann.

Warum sollte sich durch mein Modell das Handicap zu stark verfälschen? Das Gegenteil ist der Fall, weil sich die Spielereinstufungen mehr an der Realität orientieren und sich noch innerhalb der Saison an die realen erspielten Ergebnisse anpassen. Für mich sind die real erspielten Ergebnisse und die Konstanz der Ergebnisse die entscheidenden objektiven Faktoren um die aktuelle Spielstärke zu ermitteln.

Wenn wir das Tore vorstellen wegnehmen (Was ich momentan für unrealistisch halte), brauchen wir gar kein Modell mehr.
Dann rechne ich ELO-Wertungen aus und bin fertig.

Ich glaube schon dass ich dich jetzt verstanden habe: Eigentlich willst du wohl darauf hinaus, dass man die Spieler gar nicht vernünftig einstufen kann, solange wir mit Toren vor (also Handicap) spielen. Da geb ich dir ein Stück weit recht. Es ist zumindestens sehr schwierig die Spiele mit Handicaps zu bewerten und sie objektiv in die Spielstufen-Bewertung eingehen zu lassen. ABER ein dynamisches Modell mit von uns sinnvoll festzulegenden Werten für die Gewinn-Quote und Zahl der betrachteten Spiele würde zumindestens einer Bewertung näher kommen als das relativ statische 1/3-System. Wobei das 1/3-System sich letztendlich von meinem dynamischen gar nicht so stark unterscheidet (Setze Gewinn-Quote auf 33% für den Abstieg und 66% für den Aufstieg). Den Faktor den ich mit reinbringen will ist ja nur die Anzahl der betrachteten Spiele und den Umstand dass sich dadurch die unteren Spielstufen bereits in der Saison nach oben entwickeln können und die oberen Spielstufen ebenfalls in der Saison nach unten absteigen können. In welchem Umfang das passiert können wir durch die Parameter gezielt festlegen. Wenn ich z.b. die Parameter Quote auf 33% und 66% sowie Anzahl der Spiele auf: 4 * (Anzahl der Spieltage einer Saison) setze entspricht mein Modell exakt dem 1/3-Modell (Nur dann ohne Dynamik). Oder 4 * (Anzahl der Spieltage einer Saison) / 2 wäre das 1/3-Modell mit Wechsel der Spielstufen nach der Hinrunde.

Ausserdem könnte man noch durch weitere Maßnahmen eine zu hohe Dynamik verhindern, indem man einfach festlegt, dass
ein Spieler nur maximal eine oder zwei Spielstufen innerhalb einer Saison auf bzw. absteigen kann.

Für mich klingt das Modell schlüssig. Nur die Parameter müssen sinnvoll gesetzt werden. Und das können wir tun, sobald die
Saison durch ist und alle statistischen Daten soweit bekannt sind.

Oder geht es dir eigentlich mehr darum, dass durch dynamische Änderungen der Spielstufen innerhalb der Saison die Ergebnisse der Teams untereinander nicht mehr vergleichbar sind? Beispiel: Team A spielt gegen Team B im Mai und Team B hat Spieler mit der Einstufungssumme: 12 während im Juni Team C gegen Team B spielt und in Team B mittlerweile ein Spieler abgestiegen ist, so dass die Einstufungsumme nun nur noch 11 beträgt. Nun hat Team C in den Spielen andere Bedingungen beim Tore vor als Team A sie hatte. Geht es dir letztendlich um diesen Punkt?

***Wenn ich z.b. die

***Wenn ich z.b. die Parameter Quote auf 33% und 66% sowie Anzahl der Spiele auf: 4 * (Anzahl der Spieltage einer Saison) setze entspricht mein Modell exakt dem 1/3-Modell (Nur dann ohne Dynamik). Oder 4 * (Anzahl der Spieltage einer Saison) / 2 wäre das 1/3-Modell mit Wechsel der Spielstufen nach der Hinrunde.***

Das ist doch gut^^

Generell geht es mir um die extremen Unterschiede bei den Grenzen der jeweiligen Einstufung.

Bild von Christian

"Generell geht es mir um die

"Generell geht es mir um die extremen Unterschiede bei den Grenzen der jeweiligen Einstufung."

Das versteh ich nicht. Klartext bitte zahn

Aufstieg zur Spielstufe Bei

Aufstieg zur Spielstufe Bei über % gewonnener Spiele
6 > 85%
5 > 75%
4 > 60%
3 > 35%
2 > 20%

Abstieg auf Spielstufe Bei unter % gewonnener Spiele
5 < 80%
4 < 70%
3 < 55%
2 < 30%
1 < 15%

... klarer gehts doch nicht^^

ein 2er steigt zur 3 auf, wenn er mehr als 35%gewonnen hat (eigentlich ne magere Leistung)... ein 5er hält seine Klasse bei minimal 71% gewonnenen Spielen - was eigentlich schon recht beachtlich ist mit Handicap... wo ist da die Gleichgewichtung?! Wie schon gesagt, ohne Tore vorstellen kann ich die jeweiligen Grenzen prinzipiell nachvollziehen.

Bild von Christian

Tommy: Ich stelle gerade

Tommy: Ich stelle gerade fest, dass du meine Texte nicht sorgsam genug gelesen hast Augenrollend
Sonst würdest du wissen, dass ich das Modell mit variablen Prozentwerten bereits rein mathematisch ad absurdum geführt habe Zwinkern
Siehe hier: http://www.kickerliganord.net/kickerliga-nord/2008/kickerliga-nord-allge...

Ich plädiere mittlerweile für ein Modell mit festen Prozentzahlen für Auf- und Abstieg (von mir aus 33% und 66%). Also wie das 1/3-Modell. Allerdings würde ich zusätzlich noch die Anzahl der für die Bewertung zugrundeliegenden Spiele festlegen und zwar variabel immer bezogen auf die Spielstufe. Siehe hier: http://www.kickerliganord.net/kickerliga-nord/2008/kickerliga-nord-allge...

Das nenne ich das dynamische Modell und würde Auf- und Abstiege der Spieler während der Saison nach sich ziehen.

Ich gebe aber zu, dass durch die pure Anzahl an Kommentaren die Übersichtlichkeit gelitten hat, was eine Verfolgung der Thematik schwer macht Spin

Es wird sicherlich nochmal einen weiteren Hauptartikel geben, in dem ich die ganze Diskussion hier nochmal auf den Punkt bringe und zusammenfassen werde ... Zustimmend

Oder vielleicht hat ja auch jemand anders Lust dazu ein paar Artikel für diese Seite zu schreiben? Moderations-Rechte auf dieser Seite, die das Einstellen von Artikeln emöglicht, werden gerne vergeben. Bei Interesse Email an mich ...

Bild von Henning

Ich finde es würde uns ein

Ich finde es würde uns ein ganzes Stück nach vorne bringen, wenn jeder eine getrennte Einstufung für Doppel, Einzel und GW hat.

Jo, getrennte Einstufung wie

Jo, getrennte Einstufung wie bei P4P. Das ist sehr sinnvoll. Wieso ist das nicht schon vorher jemanden eingefallen?

Bild von Christian

Hmm darüber hab ich noch

Hmm darüber hab ich noch überhaupt nicht nachgedacht. Ist das wirklich notwendig? Welche konkreten Vorteile hätte es? Die Nachteile wären zumindestens: erhöhte Komplexität, erhöhter administrativer Aufwand. Eben waren einige Leute noch dafür ein möglich einfaches Modell zu bauen und nun wollt ihr sogar 2 oder gar 3 unterschiedliche Einstufungen? Dagegen hab ich erstmal nichts! Ich brauch nur noch ein paar konkrete Punkte zum untermauern.

Zum Thema Goalie-War: Sollte man Goaliewar nur in den unteren Spielstufen berücksichten, bzw wie stark gleichberechtigt zum normalen Einzel sollte das Goaliewar in die Bewertung der Spielstufe des Spielers eingehen? Ich hatte zumindestens vorgesehen, das die Goaliewar in den oberen Spielstufen keinerlei Bewandnis mehr für die Spielstufen-Einstufung mehr haben sollten. Bin dann aber davon abgekommen, weil ich eine interessante Verbindung zwischen Spieler- und Team-Interessen gefunden habe. Dazu ein paar Gedanken:

Theoretisch kann sich jemand "Gutes", um die schwierigeren Einzel drücken und holt sich die nötigen Punkte für seinen Aufstieg, indem er nur Goaliewar spielt. Ein nicht zu vernachlässigende Aspekt dazu ist aber folgender, der eine entsprechende Regelung, die die Goalie-War in den oberen Stufen einfach nicht zählt, in Frage stellt. Es wäre nämlich dumm für die Gesamt-Teamleistung, wenn die Guten plötzlich nur die Goalie-War Disziplinen spielen (Sie dürfen dann keine anderen großen Einzel mehr spielen), statt sich an den "normalen" Disziplinen zu versuchen und das eigene Team vorranzubringen. Jeder Spieler hat nun plötzlich eigene Interessen (für das eigene Konto spielen), die eventuell mit den Team-Interessen kollidieren. Ich geh nun erstmal optimistisch davon aus, dass ein Spieler in erster Linie für das Team spielen sollte. Lieg ich damit vielleicht falsch? Wer weiß ...

Ein weiterer Aspekt ist: Es könnte ja Supertorwärte geben, die einfach nicht im Sturm spielen wollen. Die könnten dann nicht in die oberen Spieleinstufungen aufsteigen. Die Frage an die Erfahrenen unter uns: Wie wahrscheinlich ist dieses Szenario? Darf man Torwärte benachteiligen? Ich denke nicht. Diese Überlegungen haben mich bislang dazu bewogen, die Goalie-War in dem Modell wie gleichberechtigte Einzel drin zu lassen.

Nächste Saison ist es

Nächste Saison ist es sowieso höchstwahrscheinlich, dass es kein Goalie-War mehr geben wird. Stattdessen wird/sollte das Mixed wie besprochen wiedereingeführt werden. Bei P4P wird das Mixed nicht gewertet und so sollte es auch bei uns sein. Es käme bei einem Mixed-Modell mit weiblicher Sturmpflicht in den Fällen, bei denen eine Anfängerin stürmt, ansonsten zu Verzehrungen der Spielstärkeneinstufung.

Und, als weiterer Vorschlag,

Und, als weiterer Vorschlag, sollte man mal über eine noch zu bestimmende Rotationspflicht aller Spieler in allen Disziplinen nachdenken, damit es beispielsweise niemanden gibt, dem teamintern "verboten" wird Einzel zu spielen, weil er vielleicht zu schwach sein könnte. Immerhin sollte die Liga ein Ort zum Trainieren unter Wettbewerbsbedingungen sein. Daher auch die Regelung mit dem Torvorsprung.